Unterhalt - Ehegattenunterhalt - Unterhaltspflicht

Versorgungsausgleich – Familiengericht

Versorgungsausgleich – Familiengericht

Der Begriff Versorgungsausgleich steht in erster Linie für die Aufteilung, der in der Ehezeit angesammelten Versicherungsleistungen, wie die Rentenversicherung. Wie der Begriff Versorgung bereits aussagt, handelt es hierbei um die Versorgung in höherem Alter, die auch als Anwartschaften definiert sind. Der Versorgungsausgleich findet durch das Familiengericht statt, was ein Teil des Scheidungsprozesses ist. Die Zeit wird daher von monatlichen Beginn der Ehe, bis zum letzten vollständigen Montag, bevor der Scheidungsantrag eingereicht wurde, gemessen. Der Versorgungsausgleich umfasst Rentenversicherung, sowohl privat als auch die gesetzliche, sowie zusätzliche Altersversorgungen, durch den Betrieb oder berufsabhängige Altersversorgungen, sowie auch Lebensversicherungen, welche zur Rente beitragen. Dabei werden auch Kapitalleistungen berücksichtigt.

Versorgungsausgleich


Versorgungsausgleich

Versorgungsausgleich

Es gilt das gleiche Recht, für beide geschiedenen Parteien. Es wird im wahrsten Sinne des Wortes halbiert. Besitz der Mann als Bsp. Eine höhere Rentenversicherung, wird diese entsprechend der Frau zugeteilt. Sollte die Frau nun gleichzeitig eine höhere private Altersvorsorge aufweisen, wird diese in entsprechenden Anteilen, an den Mann abgetreten. Es erfolgt also ein Ausgleich auf Basis der Versorgung.

Diese Regelung greift allerdings nur bei einer längeren Ehezeit. Bei einer Ehe unter 3 Jahren, greift der Versorgungsausgleich nicht automatisch, außer: Ein Ehegatte beantragt diesen. Fällt der Ausgleichswert jedoch gering aus, wird dieser Antrag prinzipiell nicht gestattet. Da dies jedoch bei unter 3 Jahren kein Gesetz ist, sondern lediglich eine Vorschrift, kann jedes Familiengericht, je nach Sachlage, die Situation anders beurteilen und entsprechende Konsequenzen ziehen.

Der Versorgungsausgleich kann auch außergerichtlich geregelt werden, solange die Vereinbarung gewisse Grenzen einhält. Das Familiengericht ist dann an diese Vereinbarungen gebunden, außer Sie würden grobe Verletzungen beinhalten, sodass ein Ehegatte davon Schaden tragen würde. Grundsätzlich hat das Familiengericht eine entsprechende Vereinbarung zu prüfen. Auch ergibt eine persönliche Absprache Sinn, wenn ein Ehegatte durch eine gerichtliche Vereinbarung, massive Nachteile erleiden würde. Damit das Gericht eine entsprechende Beurteilung über den Versorgungsausgleich machen kann, werden die näheren Verwandten der Ehegatten befragt.


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