Unterhalt - Ehegattenunterhalt - Unterhaltspflicht

Trennung und Steuern

Trennung und Steuern

Trennung und Steuern – Bei einer Trennung gibt es mehrere Faktoren die ausschlaggebend sind. Es müssen Entscheidungen über Kosten, Vermögen, sowie Vereinbarungen getroffen werden. Zudem lassen sich erhebliche Kosten vermeiden, sowie Steuern sparen. Sollten die Ehepaare bereits getrennt wohnen, muss die Steuerklasse nicht sofort geändert werden. Erst für das folgende Kalenderjahr, muss die Steuerklasse angepasst werden. (Wenn die Trennung im Januar 2013 erfolgt, reicht es die Steuerklasse im Januar 2014 zu ändern) Dadurch genießen Sie noch fast ein ganzes Jahr die Vorteile der Ehe. Dies lohnt sich besonders dann, wenn ein Ehegatte ein deutlich höheres Einkommen, als der andere hat. Sollten die Einkommen gleich sein, ergeben sich deswegen keine Nachteile.

Trennung und Steuern


Trennung und Steuern

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Ein weiterer Punkt, wäre die Zuordnung von Kinderfreibeträgen. Durch Belastungen in der Betreuung und Erziehung des Kindes, können Sie Steuern sparen. Der Entlastungsfreibetrag für Alleinerziehende (getrenntes Wohnen und Erziehung vorausgesetzt) beträgt über 1300 €.

Ein weiterer Punkt sind die Scheidungskosten. Diese können teilweise als „außergewöhnliche Belastungen“ von der Steuer abgesetzt werden. Dazu zählen nicht nur Anwalts- und Gerichtskosten, sondern sowohl Fahrtkosten, Notarkosten oder Zinsen bei einer Finanzierung. Ein Teil muss jedoch immer selbst getragen werden, auch zumutbare Grenze genannt. Diese Grenze wird aus mehreren Faktoren berechnet, dazu zählen das Einkommen und Kinder. Um diese Grenze schneller zu erreichen, macht es Sinn die Rechnungen in ein Jahr zulegen, sofern dies möglich ist.

Auch Unterhaltsleistungen können als, wie oben erwähnt, außergewöhnliche Belastung abgesetzt werden. Dazu zählen sowohl finanzielle als auch sachliche Leistungen. Die Grenze des Absetzbaren bzw. der außergewöhnlichen Belastungen, beträgt dabei 7680 € im Jahr. Die Geschichte hat allerdings 2 Haken. Der Partner, welcher die Unterhaltszahlungen empfängt, muss diese versteuern und er muss dem Realsplitting (Unterhaltszahlungen werden von der Steuer abgesetzt) zustimmen. Auch ergeben sich hierbei nicht immer steuerliche Vorteile, was jedoch in einer Umfassenden Recherche / Finanzanalyse bei der Trennung, berechnet werden kann.


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