Unterhalt - Ehegattenunterhalt - Unterhaltspflicht

Nachehelicher Unterhalt

Nachehelicher Unterhalt

Beim Nachehelicher Unterhalt wird entschieden, ob ein Unterhalt an die andere Partei gezahlt werden muss. Dies sind in aller Regel Einzelfälle, welche meist über Anwälte geregelt werden, da die Geschiedenen selten zu einer Übereinkunft kommen. Hierbei wird unterschieden ob es sich um die Zeit bis zu Scheidung handelt, was auch als Trennungsunterhalt bekannt ist. Der Trennungsunterhalt ist definiert, durch ein getrenntes Leben, aber Sie befinden sich noch im Scheidungsjahr und die Scheidung ist noch nicht rechtskräftig bestätigt. Für die Zeit nach der Scheidung, wird in einzelnen gerichtlichen Instanzen entschieden.

Nachehelicher Unterhalt – Ehegattenunterhalt


Der Unterhalt nach der Scheidung, wird auch als nachehelicher Unterhalt genannt. Nach dem Gesetzgeber, soll der „nacheheliche Unterhalt“ eher die Ausnahme sein, da die Geschiedenen selbst für Ihre Lebensgrundlage aufkommen sollen. Ein lebenslanger Ehegattenunterhalt, gibt es seit der Unterhaltsrechtsreform fast nicht mehr.

Unterhalt

Nachehelicher Unterhalt – Ehegattenunterhalt

Der Ehegattenunterhalt soll dafür sorgen, dass die Lebensverhältnisse während der Ehe, aufrechterhalten werden. In der Realität ist dies jedoch kaum umsetzbar. Während des Trennungsjahrs gibt es eine sogenannte Schonfrist, ein bisher  Erwerbsloser oder eine  Erwerbslose, muss während des ersten Jahres keine Arbeit oder zusätzliche Arbeit annehmen. Allerdings gibt es hierbei auch Ausnahmen.

Grundsätzlich gilt nach dem Scheidungsjahr, dass die Geschiedenen für Ihren Unterhalt selbst aufkommen müssen. Ein Unterhalt kann allerdings folgen, wenn der ehemalige Partner oder Partnerin für die Pflege der Kinder zuständig ist. Auch ein erhöhtes Alter (65+) kann ein Grund für Unterhalt werden.

Die Zahlungen, sollte ein Unterhalt fällig werden, sind jedoch nicht konstant. Sie sind abhängig von der Situation des ehemaligen Partners. Durch wechselnde Lebenssituation (Wiederheirat, etc.) können Unterhaltsansprüche reduziert, bzw. sogar komplett gestrichen werden. Die Begrenzung der Unterhaltsansprüche, Stichwort Selbstbehalt, gelten hierbei weitern, da die Lebensgrundlage des Unterhaltspflichtigen, hierbei ebenfalls nicht gefährdet werden darf. Die Höhe des Selbstbehalts wird hierbei, bedingt durch den sozialen Stand und den Grundsatz der Erhaltung der ehemaligen Lebensverhältnisse, ebenfalls für jede Person einzeln bestimmt.


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